Wir erleben mit dem Irankrieg erneut eine Erschütterung der Börsen weltweit. Mit dem Amtsantritt von Donald Trump entwickelt sich die Welt, wie wir sie zuvor kannten, eher in Richtung des Abbaus der Globalisierung. Das heißt, bestehende Lieferketten wurden massiv durch Zölle disruptiert, was zu Gewinn- und Umsatzeinbußen bei den Firmen sorgt. Die Planungen der Firmen gehen daher in Richtung des Aufbaus von dezentralen Lieferketten, um unvorhergesehene Zölle, Kriege oder sonstigen politischen Änderungen und Einschnitten zuvorzukommen und lieferfähig zu bleiben. Das sorgt für lokale Investitionen und weitere Gewinneinbrüche. Kurzfristig ist das schmerzlich, was sich auch in den Aktienkursen widerspiegelt. Langfristig gesehen, sorgt das allerdings für Resilienz und zur Stärkung der Lieferketten.
Betrachten wir das beigefügte Bild des Investors Christian W. Röhl, der den Aktienmarkt anhand eines Zeitstrahls und der zu dem Zeitpunkt politischen/weltweiten Themen erstellt hat. Rückblickend betrachtet, gab es immer ein Thema, was kurzfristig Sorgen und einbrechende Aktienkurse der Unternehmen mit sich brachte. Langfristig stehen die Börsen dennoch höher! Das spricht für den Erfindergeist und die Innovationskraft der Unternehmen, sich an Probleme und neue Gegebenheiten anzupassen und dennoch einen Mehrwert für uns als Anteilseigner zu schaffen.
Long story short: Lass dich von Themen nicht verängstigen, erinnere dich daran, dass wir langfristig investieren, bleib dabei und spare weiter. Die Welt von morgen wird eine bessere sein! :-)
Bildquelle: https://www.dividendenadel.de/krisen-crashs-und-katastrophen-und-dennoch-25000-zuwachs-meine-lieblingsgrafik-jetzt-als-fruehstuecksbrettchen/